Kleine Werkstoffkunde

 

Die Bronzezeit bezeichnet die Epoche der Menschheitsgeschichte in Europa um 2200 bis 800 vor Christus in Europa. In anderen Kulturen reicht die erstmalige Nutzung der Legierung Bronze aus Kupfer und Zinn bis in das Jahr 4000 vor Christus zurück. Im Vergleich zu reinem Kupfer bietet diese neue Verbindung eine größere Härte bei geringerem Schmelzpunkt, die sie für mehr Möglichkeiten einsetzbar macht als die reinen Metalle der vorangegangenen Jungsteinzeit und Kupferzeit. Der Name leitet sich ab von Brundisium, dem lateinischen Namen der süditalienischen Stadt Brindisi, die in der Antike eine Hochburg der Bronzeverarbeitung und des Bronzehandels war. Die Bronze gilt als eine der ersten gezielt von Menschen hergestellten Legierungen.

 

Die Erfindung der Bronze gilt als entscheidende Grundlage für die Bildung der sozialen Differenzierung. Bronze wandelt die Gesellschaft, Reichtümer werden erstmalig angehäuft, Bronzebarren gelten als Zahlungsmittel. Die ersten Schwerter der Menschheit sind aus Bronze. Hab und Gut wird kriegerisch verteidigt oder räuberisch erbeutet. Abgelöst wird die Bronzezeit von der Eisenzeit, da die schmiedeeiserne Verarbeitung von Eisen im Waffenbau erhebliche Vorteile bietet. Die Bronze etabliert sich als der Werkstoff unserer metallenen Kulturgüter.

 

 

Gedenktafel Siegfried Betz, Holzhausen

Gießerei
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BRONZEZEIT

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